Grünlilie - Chlorophytum
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Grünlilien gehören zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und stammen ursprünglich aus dem südlichen Afrika. Als Zimmerpflanze ist sie seit Jahrzehnten beliebt – und das völlig zu Recht.
Sie ist pflegeleicht, robust, sieht mit ihren grün-weiß gestreiften Blättern und den herabhängenden Kindeln wirklich hübsch aus und gedeiht fast überall.
Wenn ich nur Platz für eine einzige Pflanze hätte – es wäre eine Grünlilie.
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Wuchshöhe: 20–50 cm (Kindel hängen bis zu 60 cm herab)
Wuchsform: rosettenförmig, mit bogigen Blättern und herabhängenden Ausläufern
Blätter: schmal, grasartig, grün oder grün-weiß gestreift
Blüte: kleine weiße Blütchen an langen Ausläufern

Standort: hell bis halbschattig, auch am Nordfenster
im Sommer auch draußen an einem hellen, geschützten Platz

Gießen: regelmäßig, keine Staunässe

Substrat: normale Blumenerde
Düngen: von März bis August mit Grünpflanzendünger
Wie wachsen Grünlilien?
Deine Grünlilie bildet eine hübsche Rosette aus langen, bogigen Blättern – je nach Sorte einfarbig grün oder mit einem weißen oder cremefarbenen Längsstreifen in der Mitte.
Mit der Zeit wachsen lange, dünne Ausläufer aus der Rosette heraus, an deren Enden sich kleine Tochterpflänzchen bilden – die sogenannten Kindel. Die hängen dann lässig herab und sehen in einer Hängeampel besonders toll aus.
Die Blüten sind eher unscheinbar, kleine weiße Blütchen an langen Stielen. Die eigentlichen Hingucker sind eindeutig die Kindel.
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Der richtige Standort für deine Grünlilie
Was den Standort angeht, ist deine Grünlilie wirklich genügsam. Hell mag sie es am liebsten, aber halbschattig geht auch – sogar ein Nordfenster ist kein Problem für sie. Nur komplett dunkel, das mag sie dann doch nicht.
Einfarbig grüne Sorten kommen mit weniger Licht besser zurecht als die bunt gestreiften – die brauchen etwas mehr Helligkeit, damit ihre schöne Zeichnung erhalten bleibt.
Im Sommer darf sie gerne nach draußen, an einen hellen, geschützten Platz.
Sind Grünlilien giftig?
Für Menschen und Tiere ist die Grünlilie nicht giftig, lediglich die Samen sind schwach toxisch. Wenn du die Blüten abschneidest, wenn sie verblüht sind, bilden sich keine Samen. Allerdings ist deine Grünlilie auch kein Nahrungsmittel. Wenn also deine Minis, egal ob Kind, Hund oder Katze, reichlich davon mampfen kann es durchaus zu Magen- und Darmbeschwerden kommen.
Aus irgendeinem Grund finden gerade Katzen Grünlilien übrigens unwiderstehlich. Mein Kater hat gerne beim "Vorbeilaufen" alle erreichbaren Kindel abgebissen, das hat ihm übrigens nicht geschadet. In der Zwischenzeit wohnt meine Grünlilie auf dem Schrank 😉
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Wie pflegt man Grünlilien?
Substrat – normale Blumenerde reicht vollkommen, große Ansprüche stellt sie hier keine.
Gießen – von März bis August mäßig, aber regelmäßig gießen, im Winter etwas weniger. Staunässe mag sie nicht, deshalb solltest du überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer oder Übertopf ausgießen und das Substrat zwischen den Wassergaben etwas antrocknen lassen.
Düngen – von März bis August alle zwei Wochen mit Flüssigdünger* oder mit Langzeit-Düngestäbchen*.
Umtopfen – wenn die Wurzeln aus dem Topf herausschauen, wird es Zeit. Am besten im Frühjahr in einen Topf, der eine Nummer größer ist.
Wie vermehrt man Grünlilien?
Das ist das Schönste an Grünlilien – sie vermehren sich quasi von selbst. Die Kindel, die an den langen Ausläufern hängen, einfach abschneiden und in Erde setzen, schon hast du eine neue Pflanze. Einfacher geht es kaum.
Du kannst die Kindel auch erst in ein Glas Wasser hängen bis sie Wurzeln bilden, und sie dann einpflanzen.
Beides funktioniert, such dir aus was dir lieber ist.
Filtern Grünlilien die Luft?
Ja, Grünlilien gehören zu den Pflanzen, denen eine luftreinigende Wirkung nachgesagt wird. Sie sollen Formaldehyd aus der Raumluft filtern, Kohlenmonoxid abbauen und Toluol, Benzol sowie Xylol binden.
Ein netter Bonus für eine Pflanze, die, meiner Meinung nach, in keinem Haushalt fehlen sollte.
Krankheiten und Schädlinge Grünlilien
Grünlilien werden von Schädlingen erfreulich selten behelligt:
Aber gelegentlich können Spinnmilben auftreten, meistens wenn die Luft zu trocken ist. Regelmäßiges Besprühen hilft dagegen. Auch Wollläuse mögen es trocken und warm. Zu feucht und ein zu warmer Winterstandort machen deine Grünlilie anfällig für Blattläuse.
Braune Blattspitzen sind das häufigste Problem und oft liegt das daran, dass die Blattspitzen auf den Untergrund stoßen. Wenn du deine Grünlilie in eine Blumenampel packst oder auf einen Hocker stellst, umgehst du dieses Problem.
Auf zu geringe Luftfeuchtigkeit und zu viel Sonne reagiert sie übrigens auch mit braunen Blattspitzen, also umstellen und ab und zu mit kalkarmem Wasser besprühen, dann bleibt deine Grünlilie schön grün. Die betroffenen Spitzen kannst du einfach abschneiden, das sieht dann gleich wieder ordentlicher aus.
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Bis bald
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