Goldlack - Erysimum cheiri

 

Goldlack - Erysimum cheiri, Pflanze mit orange/roten Blüten
Goldlack - Erysimum cheiri

Goldlack gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum.

In Mitteleuropa ist er seit Jahrhunderten als Garten- und Balkonpflanze beliebt und das nicht nur wegen seiner Blüten in Gelb, Orange, Rot und allen möglichen Zwischentönen, sondern auch wegen seines Dufts. Wer einmal an einem sonnigen Frühlingstag an einem blühenden Goldlack vorbeigelaufen ist, weiß warum.

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Wuchs

 

Wuchshöhe: 20–60 cm

Wuchsform: aufrecht, buschig, halbstrauchig

Blätter: schmal, dunkelgrün

Blüte: gelb, orange, rot oder mehrfarbig, duftend; April bis Juli

Standort

 

Standort: vollsonnig und geschützt 

 

Gießen

 

Gießen: mäßig, Staunässe unbedingt vermeiden 

Bodenart

 

Substrat: normale Blumenerde, durchlässig

Düngen: nicht nötig

Wie wächst der Goldlack?

Goldlack wächst halbstrauchig und aufrecht – er verholzt an der Basis mit der Zeit leicht und bildet einen buschigen, kompakten Wuchs. Er ist zweijährig: Im ersten Jahr bildet er nur Blätter und Triebe, im zweiten Jahr blüht er. 

Goldlack blüht etwas später als die meisten Frühblüher, erst ab April bis in den Juli hinein. Damit ist er der perfekte Übergang zur Sommerbepflanzung, wenn Krokusse und Narzissen längst verblüht sind.

Die Blütenfarben reichen von reinem Gelb über Orange und Rostrot bis zu fast Schokoladenbraun, dazu gibt es zweifarbige Sorten.

Und dann ist da noch der Duft: intensiv, warm, süßlich. Am stärksten an einem sonnigen, windstillen Tag.

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Ist der Goldlack giftig?

Ja – alle Pflanzenteile sind für Menschen und Tiere giftig, besonders Samen und Wurzeln. Die enthaltenen Herzglykoside können beim Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen und im schlimmsten Fall zu Herzrhythmusstörungen führen.

Außerdem kann der Pflanzensaft Hautreizungen verursachen – beim Einpflanzen oder Schneiden lieber Handschuhe tragen.

Kinder und Haustiere fernhalten, für Katzen ist er besonders gefährlich.

Der richtige Standort für deinen Goldlack

Vollsonnig und geschützt – an einem zugigen oder schattigen Platz blüht und duftet er deutlich weniger.

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Wie pflegt man den Goldlack?

Substrat: normale Blumenerde reicht, sie sollte aber durchlässig sein, also gut lockern und evtl. etwas Sand einarbeiten. 

Gießen: mäßig; lieber etwas trockener als zu nass; Staunässe verträgt er überhaupt nicht.

Düngen: von März bis Juni 14tägig mit Balkonblumendünger*

Überwintern: Dein Goldlack ist bedingt winterhart und verträgt Frost bis etwa -10°C. An einem geschützten Standort kommt er meist gut durch den Winter, bei starkem Frost oder in exponierten Lagen empfiehlt sich ein Schutz aus Vlies* oder Reisig.

Wie vermehrt man den Goldlack?

Goldlack ist zweijährig – wenn du im nächsten Frühjahr Blüten haben möchtest, kannst du zwischen Mai und Juli Goldlack-Samen* aussäen.

Zwei bis drei Körner in kleine Anzuchttöpfe, eine Schicht Erde drauf, feucht halten.

Ab September kommen die Pflänzchen in einen größeren Topf oder ins Beet.

Krankheiten und Schädlinge beim Goldlack

Goldlack ist anfällig für Mehltau – erkennbar an einem weißlichen, pudrigen Belag auf den Blättern. Er tritt vor allem auf bei anhaltender feuchter Witterung und wenn deine Pflanze zu wenig Luftzirkulation hat. Mit dem richtigen Standort und mäßigem Gießen kannst du vorbeugen und wenn ihn dein Goldlack trotzdem bekommt, kannst du mit einem haushaltsüblichen Mehltaumittel* gegensteuern.

Gelegentlich können auch Blattläuse auftreten, bei kleinem Befall kannst du die einfach mit den Fingern abstreifen.

Mehr zu Frühblühern auf dem Balkon findest du hier:

Frühlingsstimmung auf Balkonien – Balkonpflanzen fürs Frühjahr

Märzenbecher – Leucojum vernum

Blaustern – Scilla

 

 

Bis bald

 

Thea

 

 

 

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