Bogenhanf - Sansevieria

 

Bogenhanf - Sansevieria - Schwiegermutterzunge – verschiedene Sorten

Sansevierien sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Sie sind nahe mit der Gattung Dracaena (Drachenbaum) verwandt und werden manchmal zu dieser gerechnet.
Der botanische Name ehrt Pietro Antonio Sanseverino (1724–1772), Fürst von Bisignano, in dessen Garten der Botaniker Vincenzo Petagna die Pflanze sah und 1787 erstmals beschrieb.
Verbreitet sind Sansevierien vor allem in Afrika, hauptsächlich in Kenia und Tansania, im Jemen, auf den Komoren, in Indien, Sri Lanka und Myanmar.
Bei uns sind sie unter dem Namen Bogenhanf und Schwiegermutterzunge bekannt. Quelle: Wikipedia

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Wuchs

 

Wuchshöhe: je nach Art 10 - 160cm 

Wuchsform: Rhizom, krautige Sukkulente

Blätter: grün oder grün-weiß panaschiert z.T. mit weißen oder gelben Blatträndern

Blüte: lange weiße bis cremefarbene Blütenrispen, duften – aber nur wenn sie wollen 😉

Standort

 

Standort: hell bis halbschattig, 20–24 Grad;

im Winter heller, aber kühler (nicht unter 15 Grad) 

 

Gießen

 

Gießen: mäßig, erst wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist 

Bodenart

 

Substrat: durchlässige Kakteenerde oder Blumenerde mit Sand gemischt 

Düngen: von April bis September alle 4–6 Wochen mit Kakteendünger

Wie wachsen Sansevierien?

Sansevierien wachsen je nach Art sehr unterschiedlich – von kompakten Mini-Rosetten mit gerade mal 10 cm bis hin zu stattlichen Exemplaren, die locker 1,60 m in die Höhe wachsen. Allen gemein sind die harten, aufrechten oder bogigen Blätter, die je nach Sorte einfarbig dunkelgrün, quer gemustert oder mit weißen oder gelben Rändern versehen sind.

Die Blüte ist eine kleine Überraschung: Deine Sansevieria blüht – und das passiert nicht bei jeder und nicht jedes Jahr – mit langen Rispen mit kleinen, weißen bis cremefarbenen Blütchen, die süßlich duften. Wann genau sie das tut, entscheidet sie selbst.

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Der richtige Standort für deinen Bogenhanf

Sansevierien möchten gerne einen schönen warmen hellen Standort (ca. 20 bis 24°C) mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Die mehrfarbigen Sansevierien gerne direkt am Fenster, aber nicht in der prallen sommerlichen Mittagssonne. Stehen sie zu dunkel, dann „vergrünen“ sie. Die einfarbigen Sorten kannst du auch in den Halbschatten oder in die 2. Reihe am Fenster stellen. 

Im Winter darfst du deine Sansevierien gerne noch heller aber etwas kühler stellen (nicht unter 15°C). 

Wenn du möchtest, dass deine Sansevieria blüht, gönn ihr im Winter einen etwas kühleren und helleren Platz und gieße sie in dieser Zeit kaum. Diesen kleinen Stress quittieren manche Sansevierien im Frühjahr mit einer Blüte – meine jedenfalls (manchmal).

Wie pflegt man Sansevierien?

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Substrat – Sansevierien gehören zu den Sukkulenten und brauchen ein sehr durchlässiges Substrat. Normale Blumenerde ist meistens zu schwer – misch sie am besten mit etwas Sand oder Blähton, oder greif gleich zu fertiger Kakteenerde*.

Gießen – weniger ist mehr. Dein Bogenhanf übersteht es super, wenn du ihn mal vergisst, aber toleriert keine Staunässe. Gieß also erst wieder wenn die oberste Erdschicht gut abgetrocknet ist, im Winter sogar noch seltener. Überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer immer ausgießen. Und gieß direkt ins Substrat und nicht in die Blattrosette, falls deine Pflanze eine hat.

Düngen – von April bis September alle vier bis sechs Wochen mit Kakteendünger*. 

Umtopfen – Sansevierien mögen es eher eng und kuschelig im Topf, also kein Grund zum Übereifer. Du kannst sie umtopfen wenn die Wurzeln aus dem Topf herausschauen, am besten im Frühjahr, und dann auch nur eine Topfgröße größer.

 

Wie vermehrt man Sansevierien?

Am einfachsten geht es über die Ausläufer, die deine Sansevieria mit der Zeit bildet – die kannst du einfach abschneiden und einpflanzen, schon hast du eine neue Pflanze.

Es geht auch über Blattstecklinge: Ein gesundes Blatt abschneiden, in mehrere Abschnitte von etwa 5–10 cm aufteilen und aufrecht in feuchtes Substrat stecken. Das dauert etwas länger, funktioniert aber auch gut.

Oder du teilst den Wurzelballen, wenn es eh Zeit zum Umtopfen wäre, und schwupps hast du zwei oder drei.

Kleiner Tipp: Bei panaschierten Sorten – also denen mit den gelben oder weißen Blatträndern – geht die schöne Zeichnung bei der Vermehrung über Blattstecklinge verloren. Die Kindel behalten sie dagegen. Wenn du also die Musterung erhalten möchtest, lieber auf die Ausläufer zurückgreifen.

Ist der Bogenhanf giftig?

Ja – Sansevierien sind für Menschen und Tiere schwach giftig. Sie enthalten Saponine, die beim Verzehr Magen- und Darmbeschwerden verursachen können. Kleinkinder und Haustiere also lieber fernhalten.

Krankheiten und Schädlinge am Bogenhanf

Sansevierien werden von Schädlingen selten behelligt – gelegentlich können Spinnmilben oder Schildläuse auftreten, die kannst du allerdings meist mit einer einfachen Seifenlauge abwaschen. Stell deinen Bogenhanf aber auf jeden Fall separat, damit sich die Tierchen nicht auf deine anderen Pflanzen verteilen.

Das häufigste Problem ist Wurzelfäule durch zu viel Wasser. Die Blätter werden dann weich und fangen an zu faulen.
Soforthilfe: nimm die Pflanze aus dem Topf und schneide die verfaulten Wurzeln und Blätter ab. Lass das Ganze gut trocknen und setz es in frisches, durchlässiges Substrat. Am besten füllst du unten in den Topf auch noch eine Drainageschicht aus Blähton, Kies oder Tonscherben – und danach deutlich weniger gießen.

Braune, weiche Blattspitzen sind meist ebenfalls ein Zeichen für zu viel Wasser oder Staunässe. Gelbe Blätter dagegen deuten eher auf zu wenig Licht hin und braune, trockene Blattspitzen auf zu geringe Luftfeuchtigkeit.

And last but not least: deine Sansevieria filtert Formaldehyd, Benzol, Toluol, Xylol und Trichloräthylen aus der Luft.

(Quelle: Prima Klima mit Pflanzen*)

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